Pop-Up

In erster Linie handelt es sich bei einem Pop-Up um ein Element aus einer grafischen Oberfläche. Obwohl dieses Element in der heutigen Zeit vor allem im Bereich der Werbung im Internet eingesetzt wird, hatte es früher eine ganz andere Bedeutung. Das Pop-Up sollte den Nutzer zu einer bestimmten Aktion oder Interaktion mit einem Programm oder einer grafischen Benutzeroberfläche auffordern. Die Pop-Ups selbst überdecken dabei meistens andere Teile der aktiven Oberfläche, sodass der Fokus direkt auf dieses Element gelegt wird. Ein Pop-Up wird daher immer dann eingesetzt, wenn ein zusätzlicher Inhalt angezeigt werden soll, der den ursprünglichen Inhalt allerdings nicht vollständig verdecken oder verdrängen sollte.

Wie werden Pop-Ups heute eingesetzt?

In den meisten Fällen werden Pop-Ups heute in der Werbung im Internet eingesetzt. Diese Werbung kann auf verschiedenen Internetseiten auftauchen und den Nutzer um eine Interaktion oder eine Antwort bitten. Die restliche Webseite wird durch das Pop-Up verdeckt, sodass der Nutzer in den meisten Fällen gezwungen ist, mit dem Pop-Up zu interagieren. Es kann natürlich geschlossen werden, allerdings wird der Nutzer mit einem Klick auf das Pop-Up in der Regel zu einer anderen Webseite mit der Werbeanzeige weitergeleitet. In den zusätzlichen Fenstern können sich verschiedene Werbeanzeigen oder auch animiert Elemente befinden, die den Nutzer zu einer anderen Webseite bringen sollen. Die Pop-Ups tauchen natürlich auch auf mobilen Geräten auf und können damit das Erlebnis des Nutzers deutlich beeinträchtigen.

Ist ein Pop-Up gefährlich und kann es geblockt werden?

In der Regel ist ein Pop-Up nicht gefährlich, solange der Nutzer nicht auf dieses klickt und dann auf eine andere Webseite weitergeleitet wird. Da das Pop-Up selbst direkt mit der Seite verbunden ist und ein Element der Seite darstellt, verschwindet es sofort, wenn die Seite oder der Tab geschlossen werden. Damit kann ein Pop-Up in erster Linie keinen Schaden anrichten und auch keine Schadsoftware installieren. Mit Hilfe verschiedener Plug-Ins können Pop-Ups in vielen Fällen vermieden und auf Seiten entfernt werden. Da ein Pop-Up nicht immer sofort erscheint, sondern auch verzögert erscheinen kann, können die Pop-Up-Blocker nicht in jedem Falle vollständig alle auftauchenden Fenster blocken. Nach dem Schließen hat der Nutzer in der Regel nicht mehr die Möglichkeit, das Pop-Up erneut zu öffnen. Dazu muss die entsprechende Seite neu geladen werden.