Linkbuilding

Wie viele Begriffe im Internetjargon, stammt auch das Wort „Linkbuilding“ aus dem Englischen. Gemeint ist der gezielte Aufbau von Links, die auf die eigene Seite rückverweisen, sogenannte Backlinks. Linkbuilding zählt zu den Maßnahmen der OffPage-Optimierung, also allem, was außerhalb der Webseite geschieht und soll dabei helfen, den Trust der Seite zu erhöhen. Desto mehr hochwertige Links zur eigenen Seite bestehen, desto wahrscheinlicher ist ein gutes Ranking in den Suchergebnissen. Darüber hinaus werden von stark besuchten Webseiten auch neue Nutzer auf die Seite geleitet. Die Links funktionieren wie eine Art Empfehlung im Internet und sind ein wichtiger Teil der Suchmaschinenoptimierung.

Welche Arten von Linkbuilding gibt es?

Grundsätzlich gibt es zwei Arten, Backlinks zu generieren. Die erste Variante besteht darin, die Verweise organisch entstehen zu lassen, das heißt, darauf zu hoffen, dass mit der Zeit natürliche Verweise entstehen. Dies geschieht unter anderem durch einzigartige Inhalte der Seite, marketingbezogene Aktionen oder eben ganz zufällig durch das normale Benutzerverhalten im Netz. Dagegen steht die gezielte oder künstliche Erstellung von Links. Hierbei wird aktiv daran gearbeitet, Backlinks im Internet zu streuen. Linkbaiting, Linktausch oder auch der Kauf von Links sind nur einige Methoden, mit denen Verweise aufgebaut werden können. Auch hier gilt es, ein möglichst natürliches Linkprofil nachzuahmen, weshalb absichtlich Links in Blogs, Foren oder Kommentarfeldern gesetzt werden.

Was gilt es beim Linkbuilding zu beachten?

Werden unnatürlich viele Links in zu kurzer Zeit gesetzt, könnte der Suchalgorithmus Alarm schlagen. Die Folge wäre eine Abstrafung der Seite, das heißt, der Verlust von Trust seitens der Suchmaschine und damit Einbußen in den Rankings. Wie so oft, gibt es auch hier keine klare Grenze, wie viele Backlinks pro Tag zu viel sind.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Anchor-Text der Links, also der klickbare Text. Für einen gesunden Linkaufbau ist es von Vorteil, mit einem der Hauptkeywords der Seite zu verlinken. So ist für den Crawler gleich ersichtlich, worum es sich auf der verlinkten Seite thematisch handelt. Vorausgesetzt, es wurde richtig verlinkt. Der Anchor-Text sollte immer wieder abgewandelt werden und besteht notwendigerweise auch aus Wörtern wie „hier“, „weiterlesen“ oder „mehr dazu“.

NoFollow und DoFollow

Diese beiden Attribute teilen den Crawlern mit, ob sie einem Link folgen sollen oder nicht. Ein DoFollow-Link ist daher immer zu bevorzugen, da er Linkkraft von der verweisenden Seite vererbt. Nichtsdestotrotz gehören NoFollow-Links zu einem gesunden Linkprofil, indem sie normales Wachstum suggerieren. NoFollow-Links stammen meist von Seiten, auf denen die Benutzer selbst Inhalte generieren können, also Facebook, Wikipedia oder auch Foren.

Erkennt Google unnatürliches Linkbuilding?

Diese Frage hängt wohl immer davon ab, wie gut es gemacht wird. Aber der Suchalgorithmus wird stetig verfeinert und ständige Updates sorgen dafür, dass die Schlupflöcher geschlossen werden.