Cost per Install (CPI)

Cost-per-Install (Abkürzung: CPI) oder Cost per Install ist eine Abrechnungsmethode im Online- und Affiliate-Marketing. Das Synonym zu CPI ist Pay-per-Install (PPI). Bei Cost-per-Install misst der Werbende die Anzahl der Installationen einer Software oder App und bezahlt den Affiliate (Publisher) pro Installation dieser Applikation.

Die CPI-Abrechnungsmethode ist weitaus effektiver als Cost-per-Download (CPD). Dabei handelt es sich um eine Vorstufe zu CPI. Cost-per-Download lässt sich nämlich einfach durch "Click Fraud" beeinträchtigen. Das heißt, bei Cost-per-Install lässt sich mit Sicherheit sagen, dass eine Software oder App auf einem Gerät installiert wurde.

Beispiel Pay- und Cost-per-Install

Das Cost-per-Install-Verfahren wird häufig bei Software und Apps genutzt, es ist allerdings nicht ausschließlich auf diese Inhalte beschränkt. Mit dem CPI-Modell lassen sich auch Installationen von eBooks und Hörbüchern ermitteln. Mithilfe von Tracking-Methoden kann der Werbende nachvollziehen, wie erfolgreich bestimmte Kampagnen ablaufen. Dadurch lassen sich auch ein CPI-Wert beziehungsweise die Kosten pro Installation ermitteln.

Beispiel: Die Werbung (beispielsweise über einen Banner) kostet den Werbetreibenden 100 Euro im Monat. Durch die Werbung wurde die App auf 200 Geräten installiert. Der CPI-Wert liegt demnach bei 0,5 (100 Euro / 200 Installationen). Der Werbende zahlt folglich 0,50 Euro pro Installation.

Cost-per-Install findet sich häufig im Mobile Marketing wieder. Besitzer einer App zahlen Geld an einen Betreiber eines Stores. Die Bezahlung erfolgt dabei pro installierter Software und nicht pro Download.

Vorteile Cost-per-Install (CPI)

Im Vergleich zu anderen Abrechnungsmodellen im Online-Marketing, ist CPI (Cost-per-Install) exakt messbar. Der Werbende weiß, wann sein Produkt - das kann eine App oder andere Software-Applikation sein - heruntergeladen und installiert wird. Die Vorstufe dazu ist Pay-per-Download (PPD) oder Cost-per-Download (CPD). Durch Cost-per-Download weiß der Werbende (Merchant) nur, dass seine Applikation heruntergeladen wurde. Durch Klickbetrug ("Click Fraud") lässt sich die Zahl der Downloads jedoch einfach manipulieren. Dabei handelt es sich um mehrfache Downloads einer Applikation, um so beispielsweise eine App bei iTunes oder im Google PlayStore nach oben zu bringen. Außerdem erfährt der Merchant nicht, ob die Software tatsächlich installiert wurde.

Effizienter als die CPD-Methode ist Cost-per-Install. Hier wird gemessen, ob der Kunde tatsächlich ein Produkt auf seinem Rechner, Tablet oder Smartphone installiert hat. Ob der Kunde die App tatsächlich nutzt, lässt sich mit CPI beziehungsweise PPI nicht messen.