Cost per Click (CPC)

Der Begriff Cost per Click wird ins Deutsche mit "Kosten pro Klick" oder teilweise auch "Klickvergütung" übersetzt und generell mit CPC abgekürzt. Ein Synonym ist "Pay per Click" (PPC) mit der deutschen Entsprechung "Bezahlung pro Klick". Es wird die Schreibweise mit und ohne Bindestrich verwendet - Cost per Click und Cost-per-Click.

Unter CPC versteht man eine gängige Abrechnungsmethode für Werbemittel im Online-Marketing. Dabei gibt der CPC den verhandelten Preis an, den Werbetreibende für Online-Werbeschaltung zahlen.

Berechnung

Wie dem Namen Cost-per-Click zu entnehmen ist, berechnet sich dieses Abrechnungsverfahren wie folgt: CPC = Gesamtkosten/Anzahl der Klicks
Beispiel: Das Unternehmen "ABC" schaltet ein Werbebanner auf der Webseite des "XYZ-Verlags". Nachdem 200 User auf das Banner geklickt haben, wurden sie zur "ABC"-Website weitergeleitet. "ABC" hat mit "XYZ" einen CPC von 0,50 € ausgehandelt, weshalb "XYZ" von "ABC" als Klickvergütung insgesamt 100 € erhält.

Wie definiert sich "Klick"?

Wenn ein User auf den Werbeträger klickt und zur Webseite des Werbetreibenden weitergeleitet wird, dann werden Kosten fällig. Beim CPC geht es lediglich um den Klick selbst, durch den der User weitergeleitet wird.

Funktionsweise von Cost per Click

Der Preis für die Schaltung einer Online-Werbeanzeige wird durch einen hinterlegten Hyperlink im Werbeträger (z. B. Werbebanner) ermittelt.
Beim reinen Publizieren der Werbung (ad impression) fallen noch keine Kosten für den Werbetreibenden an. Erst ein erfolgter Klick führt zu Kosten. Das weitere Verhalten des Users auf der Webseite wie zum Beispiel ein Kaufabschluss ist für die Bezahlung allerdings irrelevant.

Anwendungsgebiete und Bedeutung des CPC

Sinnvoll ist diese Abrechnungsmethode, wenn User auf die Webseite geführt werden sollen und es nicht rein um den Sichtkontakt (ad impression) der Anzeige geht.
Einsatz findet diese Methode beim Suchmaschinenmarketing (SEM) und beim Affiliate-Marketing. Die bekannteste Anzeigenschaltung, bei der CPC eingesetzt wird, ist allerdings Google AdWords. Bei AdWords werden die Kosten pro Klick mit einem Auktionsmodell ermittelt. Preise für Keywords hängen von Mitbewerbern ab und werden durch Realtime-bidding festgelegt. Die endgültige Höhe des Preises wird durch den Höchstbietenden festgelegt. Richtwerte für die Klickpreise können dem Keyword-Planer von AdWords entnommen werden, um geschätzte CPC-Werte zu erfahren.
Auch Facebook-Kampagnen werden häufig über CPC abgerechnet.

Bedeutung und Nutzen im Online-Marketing

Einer der wichtigsten Vorteile ist, dass nur bei tatsächlichen Klicks und nicht ad impressions gezahlt wird. Die Klickpreise können weitestgehend selbst bestimmt bzw. verhandelt werden. Durch CPC kann die Reichweite der Produkte und Dienstleistungen des Werbetreibenden vergrößert werden. Zudem kann durch intelligentes Affiliate-Marketing oder durch die richtige Wahl der Keywords auf Google AdWords eine Zielgruppe erreicht werden, die sich tatsächlich für die Produkte des Werbetreibenden interessiert.

Risiken

Ein Risiko, das speziell die CPC-Vergütung betrifft, sind Betrugsmöglichkeiten in Form von künstlich erzeugten Klicks, dem sogenannten Klickbetrug, wodurch höhere Einnahmen generiert werden. Dies kann durch die Überprüfung von IP-Daten und Geodaten der User sowie der Überprüfung von abweichendem Userverhalten auf der Homepage bekämpft werden.

Alternativ zum CPC gibt es in der Online-Marketing-Branche weitere Vergütungsmodelle wie Cost-per-Action (CPA), Cost-per-Order (CPO), Cost-per-Lead (CPL) oder Cost-per-Sale (CPS).