Cashback (Publisher)

Im Affiliate-Marketing gibt es verschiedene Arten von Publishern. Die größte Gruppe setzt sich aus den Community- und Content-Publishern zusammen. Es gibt jedoch auch die Cashback-Publisher. Teil der Strategie eines Cashback-Publishers ist es, die Kunden am Gewinn zu beteiligen und ihnen einen gewissen Anteil der Vergütungen zu übergeben. Letzten Endes handelt es sich dabei um eine Win-Win-Situation, die sowohl dem Publisher als auch dem Kunden zugutekommt.

Cashback-Publisher im Affiliate-Netzwerk

Viele Merchants gestatten ihren Publishern nicht, ihre Kunden an den Provisionen zu beteiligen - beziehungsweise der Publisher muss zunächst die Erlaubnis des jeweiligen Merchants einholen. Beteiligt der Cashback-Publisher seinen Kunden ohne Wissen des Merchants, kann dieser den Publisher vom Partnerprogramm ausschließen.

Affiliate-Netzwerke benötigen in der Regel eine gesonderte Anmeldung als Cashback-Publisher. Cashback-Publisher müssen sich als solche zu erkennen geben und vor allem den Merchant darüber in Kenntnis setzen.

Bei Affiliate-Netzwerken sorgen die Cashback-Publisher dafür, dass ihre Kunden den versprochenen Betrag erhalten. Weder die Merchants noch die Netzwerke sind dafür verantwortlich. Es läuft folgendermaßen ab: Der Merchant zahlt nach einer erfolgreichen Vermittlung des Publishers das Geld an das Netzwerk. Dieses prüft die Bestellungen und zahlt die Provision letzten Endes an den Publisher. Dieser muss nun dafür Sorge tragen, dass der Kunde seinen Cashback erhält. Da der Händler Garantien gewährt und das Produkt unter Umständen wieder zurück zum Merchant geht, erfolgt die Überweisung normalerweise nicht sofort. In der Regel dauert es ein paar Monate, bis der Cashback-Betrag an den Kunden gezahlt wird.

Kunden zum Kauf animieren

Der Sinn eines Cashback-Publishers liegt darin, den Kunden zu einem Kauf zu bewegen und diesen an der Vergütung zu beteiligen. Sowohl für den Publisher als auch für den Kunden sind solche Cashbacks allerdings erst ab einem bestimmten Wert sinnvoll. Demnach macht es kaum Sinn, den Kunden bereits ab einem Nettoeinkaufswert von 10 € am Gewinn zu beteiligen. Der Aufwand wäre für den Publisher und den Kunden viel zu hoch.

Als Cashback-Publisher macht es demnach mehr Sinn, die Kunden zum Kauf eines hochpreisigen Produktes zu bewegen. Der Kunde muss nämlich beweisen, dass dieser den Kauf tatsächlich getätigt hat. Das geschieht beispielsweise über die Kaufquittung.

Die Höhe der Provision bestimmt der Merchant. Wenn der Merchant für den Kauf eines Produktes nur 2% vom Nettoeinkaufswert verspricht, dann muss dieses in die Kalkulation einfließen. Viele Merchants erlauben dem Cashback-Publisher, die komplette Vergütung an den Kunden zu überweisen. Einige beschränken die Höhe des Cashbacks allerdings auch.

Weitere Publisher-Arten

Viele Publisher setzen auf mehrere Strategien und konzentrieren sich zum Beispiel nicht nur auf reinen Content. Publisher bedienen sich in der Regel mehreren Strategien und stellen ihren Kunden Preisvergleiche und Blogartikel zur Verfügung. Dadurch kann sich der Kunde über das jeweilige Produkt informieren und zeitgleich im Preisvergleich den preiswertesten Anbieter finden.

Aus diesem Grund unterscheidet man auch zwischen Content- und Community-Publishern, Preisvergleichen, Postview-Publishern sowie Incentive- und Loyalty-Publishern. Die Gutschein- und Coupon-Publisher machen ebenfalls einen Großteil der Publisher aus. Diese Publisher stellen ihren Kunden Gutscheine zur Verfügung. In der Regel klickt der Kunde auf die Beschreibung eines Gutscheincodes. Erst danach sieht der Kunde den Gutschein. Im Hintergrund hat sich bereits ein neues Fenster geöffnet. Dadurch muss der Kunde die Website des Gutschein-Publishers nicht erst verlassen. Der Publisher ginge dadurch nämlich leer aus.